Ökonomische Entscheidungen durchziehen unseren Alltag – vom persönlichen Budget bis zur großen Politik. Doch hier liegt das Problem: Verstehen Jugendliche wirklich, was hinter Inflation, Staatsverschuldung oder Arbeitsmarktpolitik steckt?
Ein aktueller Bericht der Tagesschau zeigt, dass es in Deutschland an finanzieller Bildung mangelt. Nur 30 % der Deutschen fühlen sich laut einer Studie ausreichend kompetent, um wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen.
Besonders alarmierend: Jugendliche schneiden im internationalen Vergleich schlecht ab. Das hat nicht nur persönliche, sondern auch gesellschaftliche Folgen (Tagesschau-Artikel zur finanziellen Bildung in Deutschland 02.11.2025).

Die demokratische Dimension wird oft übersehen: Nur wer wirtschaftliche Zusammenhänge durchschaut, kann fundierte Wahlentscheidungen treffen. Wer nicht versteht, wie Steuerpolitik auf den eigenen Geldbeutel wirkt oder warum Zinsentscheidungen ganze Branchen beeinflussen, wird anfällig für populistische Vereinfachungen und Scheinlösungen.
Finanzbildung ist Demokratieschutz: Sie befähigt, Wahlversprechen kritisch zu hinterfragen, wirtschaftspolitische Debatten zu verstehen und die Stimme auf Basis von Fakten statt Gefühlen abzugeben.
Diskutieren Sie mit uns auf der didacta 2026: Wie können wir Finanzbildung nachhaltig in Schulen verankern und Jugendliche für wirtschaftliche Zusammenhänge sensibilisieren?

