Drehschrauber meets 3D-Drucker – Schule und Handwerk in einer digitalisierten Welt

Der Februar steht im Namen der Digitalisierung und Technisierung, denn sie betreffen alle Gesellschaftsbereiche und somit auch: das Handwerk und die Schule. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Handwerkerinnen und Handwerker – alle in unserer Gesellschaft leben, arbeiten, kommunizieren, konsumieren und lernen in einer digitalisierten Welt. Ein guter Grund, sich genauer damit auf Sach- und Meta-Ebene zu befassen.

Digitalisierte Welt auf dem Bildungsplan

So nimmt sich die Kultusministerkonferenz, kurz KMK, seit ihrer verbindlichen Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ (2016) und ihrer Ergänzung (2021) der Herausforderungen und Chancen des digitalen Wandels und seiner Konsequenzen an und definiert verbindliche Kompetenzen und Handlungsfelder für eine Bildung in einer digitalen Welt, die in allgemein- wie berufsbildenden Schulen zu erwerben sind.

Wie können digitale Arbeitsmittel und -techniken genutzt werden? Wie verstehen sich digitale Prozesse, wie wirken sich diese auf Kommunikation, Arbeit, Dienst-, Liefer- und Produktionsleistung aus und wie können Lehr- und Lernprozesse digital gestützt gestaltet werden? Das sind Fragen, die sich nicht nur im Bildungssektor, sondern auch im Handwerk stellen.

Digitalisierung und Technisierung in den Unterrichtsmaterialien bei „Handwerk macht Schule“

Daher widmet sich „Handwerk macht Schule“ in einem seiner zwölf Themenwelten dem Thema Digitalisierung und Technik. Digitale Techniken und technische Innovationen sind auch im Handwerk äußerst bedeutsam: Kundinnen und Kunden leben vermehrt in Smart Homes, möchten ihre Termine online vereinbaren, zudem möglichst klimaneutral mit Wärmepumpen heizen und nachhaltig mit ihrem elektro- oder wasserstoffbetriebenen Fahrzeug mobil sein; ihre Nahrung wird zum Beispiel in der Landwirtschaft durch den Einsatz künstlicher Intelligenz oder durch GPS-gesteuerte, autonom-fahrende Landmaschinen gesichert. Das Portfolio an Kompetenzen in einem handwerklichen Beruf erweitert sich folglich parallel zum Fortschritt in Technologisierung und technischer Innovation.

Auch Schülerinnen und Schüler leben in dieser digitalen und technisierten Welt und sind in all ihren Lebensbereichen in digitalen Transformationsprozessen mittendrin. Auf „Handwerk macht Schule“ finden Lehrkräfte zu diesem Themenfeld aktuelle Unterrichtsmaterialien aus den verschiedensten Gesellschafts- und Lebensbereichen: Was ist eigentlich Elektromobilität? Wie funktionieren Wärmepumpen? Was sind Smart Homes und Smart Cities? Welche klassischen wie neuen Kompetenzen braucht man hinsichtlich des digitalen Wandels mittlerweile zum Beispiel im Kfz-Handwerk? Und was genau ist Digitalisierung und digitale Transformation? Diese wie weitere interessante Unterrichtsmaterialien stellt das Bildungsportal „Handwerk macht Schule“ zum kostenfreien Download zur Verfügung und führt damit alltägliche Themen aus der Welt des Handwerks und der Schülerinnen und Schüler lehrplanbasiert zusammen.

Wer steckt hinter „Handwerk macht Schule“?

Anbieter von „Handwerk macht Schule“ ist der Deutsche Handwerkskammertag. Aktuell sind sieben Fachverbände des Handwerks vertreten: die Bundesinnung für das Gerüstbauer-Handwerk, der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke, der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks, der Zentralverband Sanitär Heizung Klima sowie der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. Seit Januar dieses Jahres begrüßen wir auch den LandBauTechnik Bundesverband e.V.

Konzipiert und umgesetzt hat das Portal die Eduversum GmbH.

Internetadresse/Zusatzinfo

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