Arbeit und Arbeitsschutz im 19. Jahrhundert

Fach:
  • Geschichte / 
  • Politik / SoWi / 
Schulstufe:
  • Sekundarstufe I / 
Schultyp:
  • Berufliche Schulen / 
  • Gesamtschule / 
  • Gymnasium / 
  • Hauptschule / 
  • Realschule / 

In dem Infoblatt „Arbeit und Arbeitsschutz im 19. Jahrhundert“ für die Sekundarstufe I zum Projekt „Sozialgeschichte“ wird die Entstehung der Unfallversicherung und der ersten Arbeitsschutzgesetze im ausgehenden 19. Jahrhundert thematisiert und methodisch aufbereitet.

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Beschreibung

Schwere Unfälle am Arbeitsplatz sind heute zum Glück eine Seltenheit. Arbeitsschutz und Unfallverhütung ist für die meisten Unternehmen selbstverständlich – und gesetzlich vorgeschrieben. Das war nicht immer so: Im 19. Jahrhundert, zu Zeiten der Industrialisierung in Deutschland, schufteten die Arbeiter in den Fabriken noch unter katastrophalen Bedingungen. Dies ist Thema des Infoblatts „Arbeit und Arbeitsschutz im 19. Jahrhundert“, das die Stiftung Jugend und Bildung in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur Sozialgeschichte-Ausstellung „In die Zukunft gedacht“ entwickelt hat.

Auf zwei Seiten wird die Entstehung der Unfallversicherung und der ersten Arbeitsschutzgesetze im ausgehenden 19. Jahrhundert thematisiert und für die Sekundarstufen I und II methodisch aufbereitet. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Einblick in die damaligen Arbeitsbedingungen. Sie beschäftigen sich mit der sozialen Lage der Arbeiter und lernen das heute geltende Arbeitsschutzgesetz kennen. Im Materialteil des Infoblatts wird das Thema durch kurze Autorentexte inhaltlich aufbereitet. Großen Wert wird dabei auf eine Auswahl von historischen Text- und Bildquellen gelegt. Zum anderen beinhaltet das Infoblatt Arbeitsaufträge, mit denen die Schülerinnen und Schüler das erworbene Wissen absichern können.

Über das Projekt „Sozialgeschichte“

Die beiden Arbeitshefte „Sozialgeschichte“ zur Sozialgeschichte-Ausstellung „In die Zukunft gedacht“ stellen die Entstehung der Sozialversicherung in Deutschland in den verschiedenen Epochen vor und bieten Arbeitsblätter für den Schulunterricht. Band I vermittelt einen Überblick vom späten Mittelalter über die Industrialisierung, ihre gravierenden sozialen Folgen, die Sozialgesetze des Reichskanzlers Otto Fürst von Bismarck, den Ersten Weltkrieg und die Weimarer Republik bis zum Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg. Des Weiteren werden die Entstehung und Entwicklung der Arbeiterbewegung, das Massenphänomen der Kinderarbeit, die Situation der Frau bis 1945 und die Wohlfahrtspflege vom 19. Jahrhundert bis heute besprochen. Band II setzt darauf aufbauend in der deutschen Besatzungszeit ein: Von der Gründung der BRD und der DDR über die deutsche Wiedervereinigung bis hin zur Gegenwart bietet das Arbeitsheft sozialgeschichtliche Informationen für den Schulunterricht – ebenfalls mit umfangreichen Text- und Bildmaterialien sowie Fragebögen zu jedem Kapitel.

Herausgeber von „Sozialgeschichte“

Die Materialien zur Geschichte der sozialen Sicherung werden von der Stiftung Jugend und Bildung in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales herausgegeben.

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