Berufs-Ausbildung für Jugendliche mit Behinderung (in Leichter Sprache)

Fach:
  • Politik / SoWi / 
Schulstufe:
  • Sekundarstufe I / 
  • Sekundarstufe II / 
Schultyp:
  • Gesamtschule / 
  • Gymnasium / 
  • Hauptschule / 
  • Realschule / 

Junge Menschen mit und ohne Behinderung sollen nach Möglichkeit zusammen in Betrieben ausgebildet werden. Das vierseitige Arbeitsblatt erläutert in leicht verständlicher Sprache, welche besondere Bestimmungen es dafür gibt und welche Hilfsmittel oder Hilfeleistungen für Prüfungen gewährt werden.

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Beschreibung

Mehr als 160.000 junge Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren gehen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit einer (Schwer-)Behinderung durchs Leben. Um nach der Schule im Arbeitsleben Fuß zu fassen, machen die meisten eine betriebliche Berufsausbildung. Darauf haben sie laut Berufsbildungsgesetz einen gesetzlichen Anspruch. Die Jugendlichen und ihre Ausbildungsbetriebe bekommen Hilfestellungen vom Staat, zum Beispiel finanzielle Unterstützung, individuelle Beratung, besondere Ausbildungsprogramme und spezielle Regelungen bei Prüfungen. So sind etwa für Prüfungen Hilfsmittel oder Hilfeleistungen (zum Beispiel Gebärdensprachdolmetscher) zugelassen. Mit der Berufsausbildungsbeihilfe werden Auszubildende mit Behinderung von der Agentur für Arbeit auch finanziell unterstützt.

Auf dem kostenfreien Arbeitsblatt "Berufs-Ausbildung für Jugendliche mit Behinderungen" in Leichter Sprache werden in kurzen, einfachen Sätzen Wege aufgezeigt, wie junge Menschen mit Behinderung eine reguläre Berufsausbildung in einem Betrieb machen können. Wenn aufgrund einer Behinderung keine Regelausbildung möglich, können sie einen Fachpraktikerberuf erlernen. In einem Fallbeispiel erzählen zwei Jugendliche von ihrer Ausbildung in einem Berufsbildungswerk. Am Schluss können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen mit einem Lückentext, einer offenen Frage und einer Ankreuzaufgabe prüfen.

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