Staatsbankrott oder: Kann ein Staat pleitegehen?

Fach:
  • Politik / SoWi / 
Schulstufe:
  • Sekundarstufe II / 
Schultyp:
  • Berufliche Schulen / 
  • Gesamtschule / 
  • Gymnasium / 
  • Realschule / 

Dieses Arbeitsblatt betrachtet Auslöser für die Zahlungsunfähigkeit eines Landes und den Staatsbankrott sowie Risiken aber auch Chancen einer Schuldenkrise und vergleicht die staatliche und private Überschuldung.

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Beschreibung

Ist ein Unternehmen zahlungsunfähig, dann ist es nicht mehr in der Lage, seine fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Nichts geht mehr: Rechnungen können nicht beglichen werden, Maschinen stehen still, Mitarbeiter müssen entlassen werden. Auch Privatpersonen können zahlungsunfähig werden. Sowohl bei Unternehmen als auch bei Privatpersonen sieht unsere Rechtsordnung die Möglichkeit – teilweise auch die Pflicht – zur Durchführung eines Insolvenz-verfahrens vor, dessen Ziel die gleichmäßige Befriedigung der Gläubiger ist. Aber kann auch ein Staat Pleite gehen? Welche Auslöser und Rettungsmaßnahmen gibt es? Worin liegt der Unterschied zwischen einem Staatsbankrott und einer privaten Insolvenz?

Das Arbeitsblatt erklärt, was der Begriff Staatsbankrott bedeutet und wann aus einer Staatsverschuldung ein Staatsbankrott wird. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler auch verschiedene zentrale Auslöser kennen, die zur Zahlungsunfähigkeit eines Landes führen können. Dazu zählen zum Beispiel Liquiditätskrisen und Solvenzprobleme. Zudem werden bekannte Staatspleiten der letzten Jahrhunderte aufgezählt. Eine Grafik veranschaulicht die derzeitig Verschuldungshöhen verschiedener Länder. Darauf aufbauend erörtern und diskutieren sie unter anderem die Chancen und Risiken, die mit den verschiedenen Maßnahmen verbunden sind, welche aus einer Schuldenkrise führen können. Eine Auseinandersetzung mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen einer staatlichen und einer privaten Überschuldung rundet das Arbeitsblatt ab.

Didaktischer Kommentar

Lebensweltbezug, Handlungsorientierung und Methodenvielfalt sind zentrale didaktische Prinzipien des neuen Arbeitsblattes. So setzen sich die Lernenden über Arbeits- und Rechercheaufträge, selbständig und aktiv mit dem Thema auseinander. Dabei erwerben sie nicht nur Faktenwissen, sondern auch Sozialkompetenz, Handlungskompetenz, Methodenkompetenz und Medienkompetenz. Einsatzmöglichkeiten bietet das Arbeitsblatt unter anderem in den Fächern Wirtschaft, Politik, Ethik, Sozial- und Gemeinschaftskunde sowie im fachübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht der Sekundarstufe II.

Tipp des Monats

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Karikatur des Monats

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